Ciao ragazzi,

ich bin Domenico…

– 39 Jahre – verheiratet – Vater von drei Kindern – 

… & ein Gastarbeiterkind.

Meine persönliche geschichte beginnt 1981, als Kind einer Gastarbeiterfamilie aus Calabrien. Geboren bin ich im Wolfsburger Klinikum am Klieversberg.  Mein Vater Antonio war ein Jahr zuvor mit seinem Onkel nach Wolfsburg gekommen. Dieser war schon 1968 nach Wolfsburg emigriert und erzählte bei seinen Heimatbesuchen in unserem kleinen Dorf Scandale (ja, den Ort gibt es wirklich) immer wieder von dieser tollen Stadt im Norden von Germania, wo alles so viel besser sein sollte als hier.

Er erzählte von vosburgoWolfsburg.

vosburgo, so nannten die italienischen Gastarbeiter liebevoll ihre neue Heimat Wolfsburg.

Meine Eltern waren frisch verheiratet und dabei ihre eigene kleine Familie zu gründen. Meine Mutter Anna war gerade mit mir Schwanger, doch für meinen Vater gab es im Süden Italiens, als gerade ausgelernter Technischer Zeichner, nicht mehr als gelegentliche Hilfsarbeiten auf den Baustellen meines Onkels. Nach einem kurzen Intermezzo bei Freunden in Mailand, wo es auch nicht besser für ihn aussah, beschloss er also seinem Onkel nach wolfsburg zu folgen.  Natürlich nur bis er etwas Geld verdient hatte, um ein Haus in Scandale zu Ende zu bauen und bis es in Italien wirtschaftlich wieder bergauf geht. Natürlich 😉 So war der Plan vieler Emigranten zu der Zeit.

Wir haben nun 2020 und aus dem Gastarbeiter von damals ist ein Wolfsburger geworden

Um meine persönliche Geschichte soll es aber auf dieser Seite nicht gehen, doch ist sie eine von tausenden Emigrationsgeschichten , die ich hier erzählen will.

benvenuti auf vosburgo – dem Onlineportal mit Migrationshintergrund

Mittelpunkt dieser Seite sind eure Geschichten. Lasst sie uns erzählen und für die Generationen nach uns festhalten. Als Dokumentation einer gelungenen Intergration und als Beispiel dafür, was aus den einzelnen Migrationsgeschichten entsprungen ist. Häufig aus ärmlichen Verhältnissen, mit wenig Bildung, aber einem unheimlichen mut, kraft und bereit ein großes Opfer zu bringen, die geliebte Familie und Heimat hinter sich zu lassen, sehen wir heute eine zweite und dritte Generation, die ein bereichernder Bestandteil der deutschen Gemeinschaft geworden ist. 

Migrationsgeschichten persönlich erzählt

Und du?!

schick uns auch deine ganz persönliche Migrationsgeschichte 

in 3 einfachen schritten

Ein weiterer Baustein dieser Seite ist es, bereits veröffentlichte Dokumentationen, Artikel, Bilder oder Publikationen zusammen zu tragen. Hilf uns dabei. Solltest du dazu etwas beitragen wollen, weil du selbst etwas besitzt oder auch irgendwo im WWW gefunden hast, dann schreib mir gerne eine Nachricht.

Die Seite ist im Entstehen und daher wirst du fast jeden Tag neues entdecken. Schau gerne öfters vorbei und lass uns an deinen Gedanken zu Berichten, Dokumentationen oder Bildern teilhaben. Nutze dafür ganz einfach das Kommentarfeld unter jedem Beitrag und lasse diese Seite dadurch lebendig werden.

und jetzt viel Spaß beim entdecken der zahlreichen Dokumentationen über die Geschichte der italienischen Gastarbeiter in Wolfsburg – einer persönlichen Migrationsgeschichte oder schreib uns einen aufmunternden Kommentar 😉

Rosa Vetrone
Rosa Vetrone
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"Ameldare" (dt. Anmelden) wurde einfach ins italienische übernommen. zB für:

"Mi devo ameldare a scuola" - Ich muss mich in der Schule anmelden

Franco Utzeri
Franco Utzeri
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Ein Klassiker in den Achtzigern war immer vor dem Sommerurlaub

„Devo andare dal dottore a Questoff (Kästorf) per fare il gelbe Schein (Krankmeldung)"

😀 somit konnten einige ihren Sommeraufenthalt in Italien verlängern. Liebe Grüße Franco
Rocco Lochiatto
Rocco Lochiatto
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„Wahr­schein­lich hätten wir mit noch grö­ßerem Abstand die Meis­ter­schaft geholt, wenn wir nicht ständig Strafen wegen Schieds­rich­ter­be­lei­di­gungen bekommen hätten. In einem Jahr wurden uns 15 Punkte abge­zogen – und wir sind trotzdem Meister geworden“

Rocco Lochiatto (Ehrenpräsident USI Lupo Martini) im 11Freunde Interview.

Francesco Mari
Francesco Mari
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Einige Worte wurden einfach frei ins italienische übernommen, wie zB.

„Fare un termino

Was auf deutsch "Einen Termin machen" bedeutet. Termin heisst aber auf italienisch appuntamento 😀
Gianluca Iannella
Gianluca Iannella
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Mein Onkel sagte zu mir häufiger, auf die Frage wohin er gerade gehen wollte :

"Vado alla krankenkassa

Was auf deutsch heißt: "Ich gehe zur Krankenkasse".
Giuseppe Bonafede
Giuseppe Bonafede
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Als ich mich mit meinem Vater in der Stadt zu einem Espresso verabredete fragte ich - wo wir uns treffen - und seine Antwort war.

"Davanti alla Commezebanca

spannende und informative Dokumentationen zur Geschichte der ersten italienischen Gastarbeiter in Wolfsburg

Ein kleiner Hinweis

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MIlle GRAZIE!

inspiriert von der Migrationsgeschichte der italienischen Gastarbeiter in Wolfsburg

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